Deutsches Schnorcheltauchabzeichen (DSTA)

Voraussetzungen
Prüfung

  • 600 m Flossenschwimmen (je 200 m Bauch-, Rücken- und Seitlage),
  • 200 m Flossenschwimmen mit einer Flosse und Armbewegung,
  • 30 m Streckentauchen ohne Startsprung,
  • 30 Sekunden Zeittauchen (Festhalten erlaubt),
  • in mindestens 3 m Tiefe Tauchbrille abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen,
  • Dreimal innerhalb von einer Minute 3 m Tieftauchen,
  • Kombinierte Übung

    • 50 m Flossenschwimmen in Bauchlage mit Armtätigkeit,
    • einmal 3 bis 5 m Tieftauchen und Heraufholen eines 5 kg Tauchringes,
    • 50 m Schleppen eines Partners,
    • 3 Minuten Vorführen der HLW,

  • Schriftliche Prüfung, umfasst den Nachweis folgender Kenntnisse

    • physikalische und physiologische Grundlagen des Schnorcheltauchens,
    • Teile und Pflege der Grundausrüstung,
    • Verhalten von Schnorcheltauchern,

  • Demonstration und Erläuterung der wichtigsten Unterwasserzeichen (Pflichtzeichen).
Abnahme

DLRG-Einsatztaucher - Stufe 1

Voraussetzungen
  • Mitgliedschaft in der DLRG,
  • Mindestalter 15 Jahre (Beginn der Ausbildung),
  • Tauchtauglichkeit,
  • Fachausbildung Wasserrettungsdienst, nicht älter als drei Jahre,
  • Sprechfunkzeugnis der DLRG.
Prüfungsteil Schnorcheltauchen
  • jeweils 400 m in Bauch-, Seiten- und Rückenlage ohne Armbewegung, danach 300 m Schnorcheln, aber nur mit einer Flosse (Schwimmlage nach Wunsch),
  • 10 m Tieftauchen,
  • 35 m Streckentauchen,
  • 60 Sekunden Zeittauchen.
Prüfungsteil Einsatztauchen

  • Durchführung nachfolgender Tauchgänge/Übungen in Form einer Einsatzübung von mindestens 20 Minuten in Wassertiefen zwischen 6 und 10 m gem. Sicherheitsregeln, wobei folgende erfolgreich Aufgaben zu erfüllen sind:
  • Leinenführung (Suchübung als Signalmann und als Taucher),
  • Ausführen einer Unterwasserarbeit ohne technische Hilfsmittel,
  • Rettungsübung

    • Der Prüfling hat einen in 6 bis 10 m Tiefe wartenden Kameraden anzutauchen; beide haben vollständige Tauchausrüstung zu tragen (einschließlich Signalleine); die Signalleine des zu rettenden Tauchers darf vom Prüfling zur Orientierung verwendet werden.
    • Der zu rettende Taucher ist mit seiner Tauchausrüstung unter Beachtung der maximalen Aufstiegsgeschwindigkeit an die Oberfläche zu bringen, mit einem beliebigen Griff zum Ufer zu schleppen und an Land zu bringen; danach unverzügliche Einleitung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) und Demonstration über 3 Minuten sowie Anfertigen eines Unfallprotokolls für den Notarzt.

  • Knotenkunde

    • Kreuzknoten, Palstek, Schotstek, Roringsteg, Webeleinstek (von diesen Knoten sind der Palstek sowie zwei weitere Knoten nach freier Wahl vorzuführen.).

Theoretische Prüfung
  • Schriftliche Prüfung gem. beundeseinheitlichen Fragebogen.
Abnahme
  • Der Kurs wird von externen Anbietern (z.B. DLRG-Landesverband Hessen Ausbildungsregion III) angeboten, die Kosten richten sich nach diesem Anbieter.
Gültigkeit
  • Der DLRG-Einsatztaucher Stufe 1 ist ein Jahr lang gültig.
  • Er wird um ein Jahr verlängert, wenn innerhalb des Jahres mindestens 10 Tauchgänge nach Sicherheitsregeln mit insgesamt mindestens 300 Minuten Dauer sowie eine Belehrung über die Sicherheitsregeln durchgeführt wurden.
  • Bei abgelaufener Gültigkeit kann die Gültigkeit durch eine Wiederholungsprüfung (nur theoretische Prüfung und ausgewählte Inhalte der praktischen Prüfung gem. Ausbildungsrahmenplan Wiederholungsprüfung) wiederhergestellt werden.
Umschreibung
  • Der DLRG-Einsatztaucher Stufe 1 kann auf den ILS-Rescue-Diver * umgeschrieben werden.

DLRG-Einsatztaucher - Stufe 2

Einsatzgebiet
  • DLRG-Rettungstaucher werden dort eingesetzt, wo Rettungsschwimmer und Rettungsboote nicht mehr eingesetzt werden können: bei der Suche und Rettung Ertrinkender oder der Bergung Ertrunkener. Zudem erfüllen sie Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzes, oft auch in der Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen.
Voraussetzungen
  • Mitgliedschaft in der DLRG,
  • Mindestalter 15 Jahre (Beginn der Ausbildung),
  • Tauchtauglichkeit,
  • Fachausbildung Wasserrettungsdienst, nicht älter als drei Jahre,
  • Sprechfunkzeugnis der DLRG.
Prüfungsteil Schnorcheltauchen
  • jeweils 400 m in Bauch-, Seiten- und Rückenlage ohne Armbewegung, danach 300 m Schnorcheln, aber nur mit einer Flosse (Schwimmlage nach Wunsch),
  • 10 m Tieftauchen,
  • 35 m Streckentauchen,
  • 60 Sekunden Zeittauchen.

Prüfungsteil Einsatztauchen

  • Durchführung nachfolgender Tauchgänge/Übungen in Form einer Einsatzübung von mindestens 20 Minuten in Wassertiefen zwischen 6 und 20 m gem. Sicherheitsregeln, wobei folgende erfolgreich Aufgaben zu erfüllen sind:
  • Leinenführung (als Signalmann und als Taucher),
  • Ausführen einer Unterwasserarbeit ohne technische Hilfsmittel (Suchübung als Taucher),
  • Taucheinsatzführung eines Tauchtrupps,
  • Ausführen einer Unterwasserarbeit mit technischen Hilfsmitteln,
  • Rettungsübung

    • Der Prüfling hat einen in 6 bis 20 m Tiefe wartenden Kameraden anzutauchen; beide haben vollständige Tauchausrüstung zu tragen (einschließlich Signalleine); die Signalleine des zu rettenden Tauchers darf vom Prüfling zur Orientierung verwendet werden.
    • Der zu rettende Taucher ist mit seiner Tauchausrüstung unter Beachtung der maximalen Aufstiegsgeschwindigkeit an die Oberfläche zu bringen, mit einem beliebigen Griff zum Ufer zu schleppen und an Land zu bringen; danach unverzügliche Einleitung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) und Demonstration über 3 Minuten sowie Anfertigen eines Unfallprotokolls für den Notarzt.

  • Knotenkunde

    • Kreuzknoten, Palstek, Schotstek, Roringsteg, Webeleinstek (von diesen Knoten sind der Palstek sowie zwei weitere Knoten nach freier Wahl vorzuführen.).

Theoretische Prüfung

  • Schriftliche Prüfung gem. beundeseinheitlichen Fragebogen,
  • Umgang mit Arbeitsgeräten unter Wasser.

Abnahme

  • Der Kurs wird von externen Anbietern (z.B. DLRG-Landesverband Hessen) angeboten, die Kosten richten sich nach diesem Anbieter.

Gültigkeit

  • Der DLRG-Einsatztaucher Stufe 2 ist ein Jahr lang gültig.
  • Er wird um ein Jahr verlängert, wenn innerhalb des Jahres mindestens 10 Tauchgänge nach Sicherheitsregeln mit insgesamt mindestens 300 Minuten Dauer sowie eine Belehrung über die Sicherheitsregeln durchgeführt wurden.
  • Bei abgelaufener Gültigkeit kann die Gültigkeit durch eine Wiederholungsprüfung (nur theoretische Prüfung und ausgewählte Inhalte der praktischen Prüfung gem. Ausbildungsrahmenplan Wiederholungsprüfung) wiederhergestellt werden.

Umschreibung

  • Der DLRG-Einsatztaucher Stufe 2 kann auf den ILS-Rescue-Diver ** umgeschrieben werden.