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Stichworte zur DLRG

Rechtsform

Die DLRG ist ein beim Registergericht in Bonn eingetragener, gemeinnützig tätiger (privater) Verein.

International

Die DLRG ist die größte, freiwillig und ehrenamtlich tätige Wasserrettungsorganisation der Welt, sie ist führend tätig in der "Federation Internationale de Sauvetage aquatique" (FIS) und der "World Life Sawing" (WLS).

Organisation

Die DLRG gliedert sich in 19 Landesverbände mit eigener Rechtsfähigkeit; jeder Landesverband ist in Bezirke, zum überwiegenden Teil auch in Ortsgruppen und Stützpunkte untergliedert. Die Bildung von Jugendgruppen der DLRG und die damit verbundene jugendpflegerische Arbeit vollziehen sich nach der Bundesjugendordnung der DLRG.

Ausbildung

Die DLRG führt ihre praktische Lehrarbeit - Ausbildung zum Schwimmer und Rettungsschwimmer - in Frei- und Hallenbädern, in Lehrschwimmbecken und an für die Allgemeinheit geöffneten Badeplätzen durch.

Ihre Ausbilder werden intensiv geschult: Vom Ausbildungshelfer bis hin zum Fachübungsleiter Rettungsschwimmen (= Lehrscheininhaber).

Die Fortbildung und Spezialausbildung (BootsführerRettungstauchernSprechfunker) geschieht in DLRG-eigenen Schulungsheimen.

Rettungseinrichtung

Die DLRG-Gliederungen unterhalten an Binnengewässern und an den deutschen Küsten den Wasserrettungsdienst. Hierzu dienen gut ausgerüstete ständige Stationen und Beobachtungstürme, bewegliche Rettungswachen und Uferstreifen, Rettungsmotorboote, Rettungsgeräte, Taucherausrüstungen, Wiederbelebungsapparate, Sprechfunkanlagen und zweckbestimmte Landfahrzeuge.

Die Stationen werden besetzt von fähigen und hilfsbreiten Mädchen und Jungen, Frauen und Männern, die ihren Dienst unentgeltlich leisten und eine schnelle Hilfe gewährleisten.

Bootsführer

Aktive und geeignete Mitglieder der DLRG werden zu Bootsführern von Motorrettungsbooten ausgebildet. Der Einsatz ist vielseitig und verantwortungsvoll, daher ist die Ausbildung fachlich hochwertig.

Gerätetauchen

Die Rettungstaucher in der DLRG haben die Aufgabe, die Tätigkeit der Rettungsschwimmer zu unterstützen. Durch ihre Ausrüstung sind sie in der Lage, über längere zeit und über größere Strecken Suchaktionen durchzuführen. Technische Hilfsmittel verschiedenster Art erlauben es den Rettungstauchern, auch in undurchsichtigen, verschmutzten Gewässern zu arbeiten. Rettungstaucher müssen mindestens zu dritt eingesetzt werden, wobei einer als Leinenführer über Wasser Weg und Sicherheit des Kameraden unter Wasser bestimmt und kontrolliert. Ein zweiter Taucher steht in Reserve.

Fernmeldetechnische Einrichtungen

Um die Wirkung des Einsatzes von Retter und Gerät beim Wachdienst der DLRG zu erhöhen, ist es zweckmäßig, in der DLRG fernmeldetechnische Einrichtungen anzuwenden. Entsprechend den Einsatzgebieten und der jeweiligen Aufgabenstellung gibt es zwei hauptsächliche Verkehrsarten, nämlich den drahtgebundenen Fernmeldeverkehr und den Funkverkehr.

Katastrophenschutz (KatS)

Aufgrund der DLRG-spezifischen Aufgabenstellung sind die KatS-Einheiten der DLRG für den Einsatz bei Naturkatastrophen (z.B. Hochwasser, Überschwemmungen, Unwettern, Deich- und Dammbrüchen, Staudammschäden usw.) sowie Unglücksfällen (z.B. Schleusenbrüchen, Brückenunglücken, Schiffshavarien, -kollisionen und sonstigen Schiffsunglücken, treibendem oder/und blockierendem Gut, Flugzeugabstürzen im Wasser usw.) und dadurch hervorgerufenen Notständen zur Rettung gefährdeter Menschen und zur Bergung von Gütern bestimmt.

Grundlagen der Finanzierung

Die zur Durchführung aller Aufgaben erforderlichen Mittel werden durch Mitgliedsbeiträge, sowie durch Spenden, Zuwendungen von Bund und Ländern, Städten und Gemeinden, Firmen und Organisationen, sowie durch Lotterien aufgebracht. Zuwendungen an die DLRG sind nach den einschlägigen Vorschriften steuerbegünstigt und werden ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet.

Ehrenamtliche Mitarbeit

Die DLRG arbeitet grundsätzlich auf ehrenamtlicher und freiwilliger Basis; aus der Arbeit für die DLRG zieht kein DLRG-Helfer und keine DLRG-Helferin einen materiellen Vorteil.

(Entnommen aus "Wasserrettung - Üben und Anwenden", Seite 72-74.)

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